Kulinarik

Frische violette Safranblüten auf einer Holzoberfläche, fotografiert als natürlicher, regionaler Zutatenmoment im Kontext von Kulinarik und Naturküche.

Aus dem Wald, der Region, aus Leidenschaft

Kochen ist für mich mehr als Alltag – es ist Neugier, Experiment und eine Reise durch Aromen, Jahreszeiten und Kulturen. Mal inspiriert von fernen Ländern, mal verwurzelt in den Traditionen unserer Region: Ich liebe es, Neues auszuprobieren.

Wer mich kennt, weiß: Bei mir brodelt oft ein Sauerteig, fermentiert irgendetwas in einem Glas – und manchmal glaube ich selbst, dass ich im 17. Jahrhundert mit meinem Vorratskeller als Hexe gegolten hätte. Heute nenne ich es einfach: Leidenschaft fürs Handwerk – und die Freude, all das mit anderen zu teilen.

Imkerei

Was ich tue, soll dem Ökosystem nutzen – und manchmal auch den Nachbarn, deren Bäume dank meiner Bienen besonders reich tragen.

Aus Überzeugung, mit Respekt, für die Vielfalt

2014 habe ich mein erstes Bienenvolk bekommen – seitdem faszinieren mich diese kleinen, großen Wunderwesen. Drei bis zehn Völker begleiten mich seither durchs Jahr und schenken nicht nur Honig, sondern auch ein tiefes Verständnis für Kreisläufe, Blütenvielfalt und das, was unsere Landschaft am Leben hält. Von Anfang an imkere ich naturgemäß: ohne Chemie, mit organischen Säuren – und mit Blick auf das Wohl der Völker, nicht auf den größtmöglichen Ertrag. 

Jagd

Das Zusammenspiel von Achtsamkeit und Vertrauen gehört für mich zur Jagd dazu.

Natur verstehen, Verantwortung übernehmen

2020 habe ich gemeinsam mit meinem Mann den Jagdschein gemacht – für mich hat sich damit vieles gefügt. Wer viele Stunden still und aufmerksam im Revier verbringt, beginnt, die feinen Zusammenhänge zu erkennen: zwischen Wildtieren, Bäumen, Wetter, Licht und Jahreszeiten.

Zum Wald gehört das Wild – und damit auch die Verantwortung, Lebensräume zu erhalten, Bestände zu regulieren und das Gleichgewicht zwischen Natur, Landwirtschaft und Forst zu wahren. Wir sind nicht nur Nutzer, sondern auch Fürsprecher für das Wild.

Nachhaltigkeit

Wer genau hinschaut, versteht mehr.

Lernen, gestalten, weitergeben.

Nachhaltigkeit bedeutet für mich nicht, alles perfekt zu machen, sondern Verantwortung zu übernehmen und offen zu bleiben – für Neues, für Wandel, für das, was morgen wichtig ist. Ich glaube nicht daran, dass man Dinge einfach so weitermachen sollte, „weil es immer schon so war“. Mir geht es darum, ein Gespür zu entwickeln: für Kreisläufe, für die Wirkung unseres Handelns – auf Wald, Wasser, Boden, Klima und auf die Menschen, die nach uns kommen. Ich weiß, ich kann die Welt nicht verändern. Aber ich kann helfen, sie besser zu verstehen – durch Aufklärung, Austausch und gemeinsame Erlebnisse draußen in der Natur. Was ich tue, ist mein Beitrag. Für unsere Kinder. Für unsere Region. Und für die Zukunft.

Pfälzer Wein

Ob mit oder ohne: Wein ist ein Stück Pfälzer Lebensart – und oft Teil meiner Führungen, Gespräche und Begegnungen.

Kulturlandschaft im Glas – mit und ohne

Wein ist für mich mehr als ein Getränk – er ist Ausdruck einer jahrhundertealten Pfälzer Kultur, verwurzelt in Geschichte, Handwerk und Lebensgefühl. Die Weinberge prägen den östlichen Teil des Biosphärenreservats – ökologisch, wirtschaftlich und kulturell. Als Kultur- und Weinbotschafterin gehört der Wein für mich zur Region, zu ihren Festen und zu ihrer Identität. Und das gilt längst nicht nur für den klassischen Wein: Auch im Bereich alkoholfreier Weine zeigt die Pfalz, was möglich ist – mit Struktur, Tiefe und Charakter. Denn wer auf Alkohol verzichtet, muss nicht auf Genuss verzichten.

Ich danke meinen Partnern

Meine Partner sind keine bloße Aufzählung von Logos, sondern ein lebendiges Netz aus Menschen, Ideen und Organisationen – aus der Region, aus Bildung, Naturschutz und Genuss. Unser Austausch bereichert, eröffnet neue Wege und erweitert den Horizont.